Wilkommen im NeuroZentrum Zürich beim Paradeplatz

Die Neurologie befasst sich mit den Erkrankungen am Nervensystem, des Gehirns, des Rückenmarks und der peripheren Nerven. Es sind die so genannten organisch fassbaren Erkrankungen am Nervensystem, im Gegensatz zur Psychiatrie, welche sich auf die nicht organisch fassbaren Erkrankungen konzentriert.

Adresse

Praxis Dr. med. E. Riederer
Spezialarzt für Neurologie FMH
Bleicherweg 52
8002 Zürich

Tel: 044 201 33 66
Fax: 044 201 31 52

Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag:
08:00 bis 12:00 Uhr
13:00 bis 17:00 Uhr
Freitag:
08:00 bis 12:00 Uhr

Wer kommt zum Neurologen?

In der Regel entscheidet der Hausarzt, wann eine neurologische Untersuchung notwendig ist. Er meldet Sie dann beim Neurologen an. Der Patient kann sich aber auch selbst anmelden, vor allem dann wenn bei ihm bereits eine neurologische Erkrankung bekannt ist, oder wenn eine Kontrolluntersuchung fällig ist. Im Zweifelsfall zögern Sie nicht Ihren Hausarzt oder direkt den Neurologen anzurufen.

Die Neurologische Untersuchung besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen:

1. Befragung, genannt Anamnese, mit körperlicher Untersuchung

2. Zusatzuntersuchungen

Zusatzuntersuchungen

Man muss sich im Klaren darüber sein, dass jede neurologische Untersuchung sehr individuell ist und sich gänzlich auf die Probleme des Patienten ausrichten muss. Das Ziel jeder Untersuchung ist eine möglichst genaue Diagnose. Manchmal reichen die erwähnten Zusatzuntersuchungen nicht aus. Häufig ist eine MRI-Untersuchung von Gehirn oder Rückenmark notwendig. Diese Untersuchungen werden in der Regel in der Hirslanden Klinik im Park durchgeführt, wo ein erfahrenes Neuroradiologie-Team tätig ist. Je nach Wunsch oder Notwendigkeit können diese Untersuchungen auch an anderen Instituten durchgeführt werden. Ich pflege Kontakte zu allen Neuroradiologischen Instituten, wenn nötig auch im Ausland.

Doppler-Ultraschall

Mit Doppler-Ultraschall wird nach Durchblutungsstörungen des Gehirns gesucht. Diese Untersuchung verursacht keine Schmerzen und ist für den Patienten keine Belastung, es kommt auch nicht zu einer Strahlenbelastung.

EEG

EEG kommt bei Epilepsie-Fragen zur Anwendung oder bei anderen Störungen des Gehirns. Auf einem Stuhl sitzend werden dem Patienten metallene Elektroden am Kopf angebracht, es kommt dabei zu keiner Verletzung der Kopfhaut. In möglichst entspanntem Zustand werden die Hirnströme registriert, anschliessend wird das EEG vom Neurologen ausgewertet.

EMG

EMG wird bei Muskelerkrankungen oder Erkrankungen oder Verletzungen der peripheren Nerven angewendet.

Lumbalpunktion

Lumbalpunktion wird zur Untersuchung des Liquors (Hirnflüssigkeit) z.B. bei einem Verdacht auf Multiple Sklerose oder eine andere entzündliche Erkrankung des Nervensystems angewendet.

Beschwerden

Schmerzen

Bei den Schmerzen sind es Rückenschmerzen und vor allem Kopfschmerzen, bekannteste Form die Migräne, die eine genaue Untersuchung verlangen, um dann eine möglichst optimale Behandlung einzuleiten.

Degenerative Erkrankungen des Nervensystems

Degenerative Erkrankungen des Nervensystems erfordern vom Neurologen eine möglichst genaue Diagnostik. Der Parkinson gehört zu den häufigen degenerativen Erkrankungen des Gehirns. Es gibt aber noch eine Vielzahl von anderen degenerativen, meist seltenen Erkrankungen des Gehirns, eine Form von der viel gesprochen wird ist die Alzheimersche Erkrankung.

Tumore

Tumore bedürfen nicht immer einer Operation. Sie müssen genau lokalisiert, und wenn möglich die Art bestimmt werden, so dass das weitere Behandlungskonzept festgelegt werden kann.

Epilepsien

Epilepsien bedürfen zunächst einer genauen Abklärung. Dazu gehören das EEG (Hirnströme) und die MRI-Untersuchung des Kopfes. Muss eine Epilepsie behandelt werden, sind regelmässige Kontrollen notwendig.

Durchblutungsstörungen des Gehirns

Durchblutungsstörungen des Gehirns führen zu einem Hirnschlag mit oft lebenslänglichen Lähmungen. Gegen einen Hirnschlag kann man sich nicht mit absoluter Sicherheit schützen, man kann aber das Risiko, einen solchen zu erleiden, erheblich reduzieren. Dazu gehören die Kontrolle des Blutdruckes, des Cholesterins, wenn vorhanden des Diabetes.

Einen ungünstigen Einfluss hat das Rauchen, also hören Sie mit dem Rauchen auf!

Der Neurologe untersucht mit dem Ultraschall die Arterien, welche die Blutversorgung des Gehirns gewährleisten. Es sind dies die Arteria carotis (Halsschlagader) und die Arteria vertebralis. Findet sich eine Verstopfung muss man diese regelmässig kontrollieren, macht sie Symptome wie Lähmungen, Gefühls-, Sprach-, oder Sehstörungen, sollte man sie beseitigen, entweder durch eine Operation oder mittels eines Stents.

Verletzungen am Nervensystem

Verletzungen am Nervensystem können am Gehirn, Rückenmark oder an peripheren Nerven vorkommen. Der Neurologe bestimmt an Hand seiner Untersuchungsbefunde das Ausmass der Verletzung und leitet die notwendigen Behandlungen ein. Das Schleudertraum der Halswirbelsäule ist eine häufige Verletzung die der Neurologe untersuchen muss. Die Untersuchung dieser Patientengruppe ist einer der Schwerpunkte in dieser Praxis.

Entzündung am Nervensystem

Eine häufig vorkommende Entzündung ist die Multiple Sklerose. Besteht der Verdacht, ist eine genaue Untersuchung notwendig, mit Untersuchung der Hirnflüssigkeit, des Liquors, und einer MRI Untersuchung von Kopf und wenn notwendig auch des Rückenmarks. Zur Behandlung stehen uns heute ausgezeichnete Mittel, die Interferone, zur Verfügung.

Anmeldung

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So finden Sie uns

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

ab Hauptbahnhof: Tramlinien 6, 7, 13
ab Bahnhof Enge: Tramlinien 6, 7, 13
ab Bahnhof Stadelhofen: Tramlinie 11 bis Bellevue, dann Tramlinie 8

Bis Haltestelle Stockerstrasse fahren!

Anfahrt mit dem Auto:

Öffentliche Parkplätze sind im Quartier oder in den Parkhäusern Hyatt-Hotel (vormals Escherwiese) oder Bleicherweg zu finden.

Dr. med. Erich Riederer

Facharzt FMH für Neurologie

1978 Staatsexamen Universität Zürich
1978 – 1984 Ausbildung zum Neurologen, Universitätsspital Zürich
1984 – 1988 Oberarzt Universitätsspital Zürich
1988 – 1990 Chefarzt Klinik für Epilepsie und Neurorehabilitation, Tschugg BE
seit 1990 in selbständiger Praxis, Zürich

1978
Staatsexamen Universität Zürich

1978 – 1984
Ausbildung zum Neurologen, Universitätsspital Zürich

1984 – 1988
Oberarzt Universitätsspital Zürich

1988 – 1990
Chefarzt Klinik für Epilepsie und Neurorehabilitation, Tschugg BE

seit 1990
in selbständiger Praxis, Zürich

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